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Herzlich willkommen!

Haben Sie körperliche Beschwerden oder kennen jemanden, der welche hat?
Wir hören Ihnen gerne zu und gehen individuell auf Sie ein.

“Gesundheit zu finden sollte das Ziel des Osteopathen sein. Krankheit kann jeder finden.”
– Andrew Taylor Still

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still im 19. Jahrhundert begründet und bis heute immer wieder unter dem Aspekt der ganzheitlichen Betrachtungsweise eines jeden Individuums erweitert. Die osteopathische Philosophie über den Körper, auf den eine Behandlung aufbaut, umschließt folgende Aspekte:

– Der Körper bildet eine Einheit. Diese besteht aus vier Systemen, die sich gegenseitig beeinflussen:
    – Craniosacral: Kopf und Kreuzbein
    – Visceral: innere Organe
    – Faszial: Bindegewebe
    – Parietal: Bewegungsapparat
– Struktur und Funktion hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig
– Der Körper besitzt selbstheilende und selbstregulierende Mechanismen

Ziel der Osteopathie ist es die Ursache von Beschwerden in diesen Systemen zu finden und zu beheben. Diese Ursachen bzw. Funktionsstörungen, sogenannte Dysfunktionen, können sich dabei auch an einer ganz anderen Stelle befinden, als sich die Beschwerden zeigen. Diese Dysfunktionen können z.B. durch die Inspektion, also der Begutachtung des Stand- und Gangbildes, als auch leichte Berührungen (Palpation) und Bewegungen erspürt werden.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu dem Behandlungstermin kommen Sie am Besten in gemütlicher, lockerer Kleidung und bringen ein großes Handtuch mit.
Während der gesamten Behandlung tragen wir eine FFP2- oder medizinische Maske. Für Sie besteht hierfür keine Pflicht.

Die Behandlung startet mit der Aufnahme der Krankengeschichte, der sogenannten Anamnese. Diese umfasst sowohl die aktuellen Beschwerden, vergangene Krankheiten, als auch die eigenen Gewohnheiten. So kann ein detailliertes Bild der Patienten entstehen.
Anschließend erfolgt eine Diagnose. Dabei wird nach Funktionsstörungen von Muskeln, Faszien, Knochen und Organen gesucht und deren Zusammenspiel getestet.
Die Behandlung der gefundenen Dysfunktionen erfolgt durch auf die Befunde abgestimmten sanften, osteopathischen Techniken.
Insgesamt kann man mit einer Dauer von ca. 50-60 Minuten bei Erwachsenen und ca. 30-40 Minuten bei Kindern rechnen.

Nach einer Behandlung arbeitet der Körper selbstständig weiter, deswegen sollte eine Folgebehandlung frühestens nach einer Woche angesetzt werden.
Bei einem Folgetermin wird untersucht, ob der Körper die Behandlung gut angenommen hat, ob er weiter unterstützt werden sollte oder ob ein anderer Therapieansatz gewählt werden muss.
Spätestens jedoch nach der dritten Behandlung sollte eine deutliche Besserung spürbar sein.

Kosten und Erstattung

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH) und richtet sich nach dem Aufwand und den durchgeführten Techniken. Aus diesem Grund können die Kosten geringfügig variieren. Die Kosten betragen ca. 90 Euro für Erwachsene und 70 Euro für Kinder.

Ihre Kosten werden je nach vereinbarten Konditionen von privaten Krankenkassen und Zusatzversicherungen häufig vollständig übernommen.
Gesetzliche Krankenkassen erstatten Ihre Behandlungskosten oft anteilig. Einige Krankenkassen fordern hierfür ein vor dem Behandlungstermin ausgestelltes Empfehlungsschreiben durch einen Arzt.
Weitere Informationen zur Erstattung osteopathischer Behandlungskosten durch die Krankenkassen finden Sie unter https://www.osteopathie-krankenkasse.de/kostenuebernahme/.

Die Voraussetzungen für die (anteilige) Erstattung (eine abgeschlossene Osteopathieausbildung an einer anerkannten Schule, sowie Mitglied in einem Verband für Osteopathie mit Erscheinen auf der Therapeutenliste) werden in unserer Praxis erfüllt.

Termine

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